Das Projekt

Forschungsprojekt der Hochschule Bielefeld, Stadt Bielefeld und moBiel – autonome Lieferroboter als Baustein nachhaltiger Stadtentwicklung.

Das Projekt AQ Shuttle

Autonome Lieferroboter für Bielefeld

Das AQ-Shuttle-Projekt begleitet wissenschaftlich den Einsatz autonomer Lieferroboter – den sogenannten Teutobots – im Quartier zwischen Zehlendorfer Damm, Wertherstraße und Wellensiek in Bielefeld. Ziel ist die Umsetzung einer nachhaltigen Quartiersentwicklung, die moderne Mobilitätskonzepte wie autonome Lieferroboter und Mobilstationen mit den Bedürfnissen der Anwohner*innen verbindet.

Das Projekt wird von der Hochschule Bielefeld, der Stadt Bielefeld und der Stadtwerke Bielefeld Gruppe (inklusive moBiel GmbH als Mobilitätsdienstleister) durchgeführt. Weitere Partner sind Cartken Inc., BGW und der TÜV Süd. Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt. Für die Kommunikation des Projekts arbeitet das Konsortium mit tippingpoints, Agentur für nachhaltige Kommunikation, zusammen. Die begleitende wissenschaftliche Studie untersucht sowohl technische, wirtschaftliche als auch gesellschaftliche Aspekte und schafft so eine fundierte Grundlage für zukünftige Mobilitätsprojekte in Bielefeld und darüber hinaus.

Gefördert durch das

Forschungsansatz, -schwerpunkte und Projektziele

Das AQ-Shuttle-Projekt ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der Hochschule Bielefeld, der Stadt Bielefeld und der Stadtwerke Bielefeld Gruppe (inklusive moBiel GmbH). Im Mittelpunkt steht die Frage, wie autonome Lieferroboter den Transport auf der letzten Meile effizienter, nachhaltiger und nutzerfreundlicher gestalten können.

Die wissenschaftliche Begleitforschung analysiert

Ziel ist es, praxisnahe Erkenntnisse für die zukünftige Nutzung autonomer Lieferroboter zu gewinnen und die Ergebnisse als Vorarbeit für weitere Mobilitätsprojekte in Bielefeld und anderen Städten nutzbar zu machen.

Teutobots als Baustein der Mobilitätsstrategie 2030

Das AQ-Shuttle-Projekt ist ein Baustein der politisch beschlossenen Mobilitätsstrategie 2030 der Stadt Bielefeld. Ziel dieser Strategie ist es, den Anteil des motorisierten Individualverkehrs bis 2030 zu halbieren und den Umweltverbund – also Bus, Bahn, Rad- und Fußverkehr sowie Sharing-Angebote – deutlich zu stärken.

Die im Projekt eingesetzten autonomen Lieferroboter („Teutobots“) werden an einer Mobilstation eingesetzt, die verschiedene nachhaltige Mobilitätsangebote wie ÖPNV, Bike- und Carsharing bündelt und als zentraler Knotenpunkt für den Gütertransport im Quartier dient. Die Mobilstation ist damit ein wichtiger Hub für innovative, vernetzte und klimafreundliche Mobilitätslösungen.

Das Projekt liefert wichtige Impulse für die Entwicklung lebenswerter Quartiere: Weniger Autoverkehr, mehr Aufenthaltsqualität und bessere Luft. Die wissenschaftliche Begleitforschung und die enge Verknüpfung mit der Mobilitätsstrategie ermöglichen es, die gewonnenen Erkenntnisse auf weitere Stadtteile und andere Städte zu übertragen und so den Wandel zu einer nachhaltigen urbanen Mobilität aktiv mitzugestalten.

Vorteile für Bürger*innen

Mit den Teutobots profitieren die Bürger*innen im Quartier von:

Das Projekt setzt auf Transparenz, Bürgerbeteiligung und praxisnahe Erprobung, um die Akzeptanz und den Nutzen der neuen Technologie für alle sichtbar zu machen.

So funktioniert’s:
Teutobot am Supermarkt oder an der Mobilstation buchen

Sie möchten schwere Einkäufe oder größere Gegenstände bequem transportieren?
Die Teutobots stehen für Sie bereit – direkt am Supermarkt im Quartier zwischen Zehlendorfer Damm, Wertherstraße und Wellensiek und an der nahegelegenen Mobilstation mit Ladepunkt (VeloDepo).

Buchen Sie Ihren Teutobot einfach, indem Sie den aufgedruckten QR-Code scannen. Sie erhalten dann Ihre persönliche PIN für die Fahrt und können direkt loslegen!